Erstattungen & Zuschüsse

Finanzielle Unterstützung für die Pflege zu Hause

Pflege ist kostenintensiv, das lässt sich nicht leugnen. Daher ist es für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen entscheidend, sich über finanzielle Hilfen und Zuschüsse zu informieren. Die gute Nachricht ist: Es gibt mehr Unterstützungsmöglichkeiten, als Sie vielleicht denken. Im Folgenden gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten finanziellen Leistungen für die häusliche Pflege.

Pflegeleistungen und Ihr Anspruch

Pflegebedürftige haben Anspruch auf verschiedene Pflegeleistungen. Es ist wichtig, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen, denn die Kosten für die Pflege können erheblich sein. In meinem Beitrag "Mit diesen Kosten ist bei Pflegebedürftigkeit zu rechnen" erfahren Sie mehr über die finanziellen Aspekte der Pflege. Lassen Sie sich diese Unterstützung nicht entgehen!

Pflegegrad beantragen

Sollten Sie pflegebedürftig sein, aber noch keinen Pflegegrad haben, ist es ratsam, diesen umgehend zu beantragen. Ein Pflegegrad ist die Voraussetzung für viele finanzielle Leistungen.

  • Beratungshilfe
  • Rentenbeitragszahlung für pflegende Angehörige
  • Pflegepauschbetrag
  • Erstattung Fahrtkosten für die Pflege eines Angehörigen
  • Sozialversicherung für pflegende Angehörige
  • Pflegezeit und Familienpflegezeit
  • Sterbebegleitung
  • Pflegefreibetrag (Erbfall)
  • Pflegegeld und Pflegesachleistungen

  • Geringere Zuzahlung für chronisch erkrankte Personen

  • Zuzahlungsbefreiung von Medikamenten, Hilfsmitteln sowie Therapien

  • Krankenfahrten und Krankentransporte

  • Medikamente & Krankheitskosten bei der Steuer absetzen

  • GEZ Befreiung

    Zuschüsse für

  • Essen auf Rädern
  • barrierearmer Um- oder Neubau
  • wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (KfW-Bank)
  • einen Treppenlift
  • Umzugskosten bei Pflegebedürftigkeit
  • barrierefreien Umbau bei Berufsunfall

Hilfe und Unterstützung für pflegende Angehörige

Die Pflege eines hilfebedürftigen Angehörigen bringt tiefgreifende Veränderungen im Leben der Pflegenden mit sich. Es ist essenziell, sich frühzeitig und umfassend über die anstehenden Veränderungen, die notwendige Versorgung und die vielfältigen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Bevor Sie die Pflege zu Hause übernehmen, sollten Sie sich ehrlich fragen, ob Ihre körperliche und psychische Verfassung dieser verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen ist. Zögern Sie nicht, sich Unterstützung zu suchen – sowohl von Pflegedienst, Nachbarschaftshilfe, osteuropäische Betreuungskraft als auch von anderen Familienmitgliedern oder Freunden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Prüfung, ob die räumlichen Gegebenheiten für die Pflege zu Hause überhaupt geeignet sind. Reichen Platz und Ausstattung aus, um den Bedürfnissen des Pflegebedürftigen gerecht zu werden? Gibt es eventuell bauliche Anpassungen, die vorgenommen werden müssten?

Die Pflege zu Hause ist eine Herausforderung, die jedoch mit der richtigen Vorbereitung und Unterstützung gemeistert werden kann. Nutzen Sie alle verfügbaren Ressourcen, um sich selbst und Ihrem Angehörigen eine gute Versorgung zu ermöglichen.